Viele britische Unternehmen sagen, dass sie ihren Cloud-Anbietern nicht mehr wirklich trauen

Mehr als die Hälfte der britischen IT-Profis hat derzeit weniger Vertrauen in öffentliche Cloud-Dienste als noch vor zwei Jahren, so eine neue Studie des Hosting-Unternehmens Leaseweb Global.

Das Unternehmen führte diese Probleme auf Bedenken in Bezug auf Transparenz, Kosten, Kundenservice und die Einfachheit der Migration von Arbeitslasten zurück.

Die Studie befragte 500 britische IT-Experten, die in den letzten zwei Jahren Erfahrungen mit öffentlichen Cloud-Anbietern gesammelt haben.

Was hat die Untersuchung ergeben??

Die Mehrheit (57 %) der von Leaseweb befragten Unternehmen hatte schon einmal Schwierigkeiten, Arbeitslasten aus einer öffentlichen Cloud-Umgebung zu migrieren, und knapp die Hälfte (49 %) gab an, dass sie Schwierigkeiten hatten, die Kosten ihrer Cloud-Nutzung zu verstehen.

Trotzdem stimmten fast drei Viertel (72 %) der Befragten der Studie zu, dass sie die Kosten für die Nutzung der öffentlichen Cloud effektiv unter Kontrolle haben, während 46 % angaben, dass sie „eher zustimmen“ und fast die Hälfte (49 %) Schwierigkeiten hatte, den Kundendienst eines öffentlichen Cloud-Anbieters zu erreichen.

Die Studie zeigt auch eine Abkehr von der „Cloud first“-Methode, bei der ein Unternehmen Cloud-basierte Technologielösungen vor allen anderen in Betracht zieht.

Im Zeitraum von Januar 2019 bis Dezember 2021 bezeichneten 36 % der Unternehmen ihren Ansatz in Bezug auf die IT-Infrastruktur als „Cloud first“, während nur 19 % angaben, dass sich ihr Unternehmen offiziell für einen „reinen Cloud-Ansatz“ entschieden hat.

Ab Januar 2022 ging der Anteil derjenigen, die sich für eine „Cloud first“ entschieden, auf 31 % zurück, während der Anteil derjenigen, die sich für eine „Cloud only“ entschieden, auf 25 % der Befragten stieg.

Trotz des zunehmenden Misstrauens bleibt die öffentliche Cloud eine sehr beliebte Option unter IT-Fachleuten.

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Bei der Frage nach der optimalen IT-Infrastruktur für ihr Unternehmen waren eine private Cloud (23 %) und eine Mischung aus lokaler und öffentlicher Cloud (20 %) die beliebtesten Optionen der Befragten.

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Es folgten ausschließlich öffentliche Clouds (17 %) und eine Mischung aus lokaler und privater Cloud (14 %), wobei lokale Clouds mit 7 % am wenigsten beliebt waren.

Darüber hinaus sind zwei Drittel (66 %) der Befragten der Meinung, dass die Branche in den nächsten zwei Jahren das Ende der On-Premise-Infrastruktur erleben wird.

Aber nicht nur die IT-Mitarbeiter selbst stehen den Anbietern von öffentlichen Clouds kritisch gegenüber, sondern auch die Aufsichtsbehörden ziehen sich zunehmend deren Praktiken zu Gemüte.

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Die britische Digitalaufsichtsbehörde Ofcom wird eine Untersuchung über den Zustand des Cloud-Computing-Marktes einleiten, um die Marktmacht der größten Unternehmen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft und Google zu untersuchen und festzustellen, ob sich diese Macht nachteilig auf die Ergebnisse für die Verbraucher auswirkt.

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Will McCurdy schreibt seit über fünf Jahren über Technologie. Zu seinen Spezialgebieten gehören Cybersicherheit, Fintech, Kryptowährungen, Blockchain, Cloud Computing, Zahlungen, künstliche Intelligenz, Einzelhandelstechnologie und Risikokapitalinvestitionen. Er hat bereits für AltFi, FStech, Retail Systems und National Technology News geschrieben und ist ein erfahrener Podcast- und Webinar-Moderator sowie ein begeisterter Autor von längeren Beiträgen.

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